Archiv - Veranstaltungen 2006


Fr., 8. Dez. 2006, 20.00 Uhr

Die blaue Stunde des Tango

mit Arte di Musica (Annegret Cratz und Thomas Rohoska, beide Akkordeon) und Nick Benjamin (ZDF, SWR 4) weiter ...

 

Fr., 1. und Sa., 2. Dez. 2006, 20 h:

Biber Herrmann Folk & Blues

Der bekannteste Rheingauer Gitarrist und Sänger präsentierte neue Titel aus seiner in Kürze erscheinenden CD „Rainbow Walker". Diese zeigt ihn als excellenten Songpoeten mit viel Ausdruckskraft, Fantasie und Tiefgang. Biber brachte bei der Vorstellung seiner Lieder Geschichten über deren Entstehungsgeschichte ans Licht.
Eine interessante und kurzweilige Weinprobe rundete den Abend wie immer ab.

 

Fr., 3. und Sa., 4. Nov. 2006, 20 h:

Duo Vigoroso - Querflöte und Gitarre

Mit Britta Roscher (Querflöte) und Ulrich Schlosser (Gitarre)
"Das Publikum hört den Wind und die Regentropfen, erkennt das Dunkel des Schattens und staunt, was eine Flöte alles hergibt, wenn man sie so differenziert und feinfühlig blasen kann wie diese Künstlerin."
Auf dem Programm unseres ersten Konzerts in der neuen Saison stehen Nocturnes, Sonaten und Duos von Francesco Molino (einem Zeitgenossen Mozarts), dem tschechischen Komponisten Jan Truhlar (geb. 1928), von Carlo Domeniconi (geb. 1947, einer der angesehensten Interpreten und Komponisten für Gitarre mit unverwechselbarem Stil) und von Mauro Giuliani (eine der glanzvollsten Erscheinungen unter den Gitarrenvirtuosen des 19. Jahrhunderts), impressionistische Klangmalereien von Francis Kleynjans, außerdem Piazzollas Libertango, Iberts furioses Entr'Act, Pujols Candomberos ... - also ein außerordentlich vielseitiges Programm quer durch die Musikgeschichte, das allerlei Entdeckungen verspricht.
Rheingau Echo vom 9. November 2006: mehr ...


Fr., 20. Okt. 2006, 20 h:

Admiral Nelson trifft Lady Hamilton. Wein und Pralinen.

Mit der Pralinenmanufactur Kunder, Wiesbaden mehr...


Do., 5. Okt. 2006, 19.30 h:

In Vino Literas, Thema: Märchen

Mit der Salongesellschaft und Christiane Nägler

 

Fr., 22. Sept. 2006, 20 h:

Die blaue Stunde des Tango

mit Arte di Musica (Annegret Cratz und Thomas Rohoska, beide Akkordeon) und Nick Benjamin (SWR 4) mehr...

 

Sa., 16. Sept. 2006, 19.30 h:

Schellack - Die mittlere Ära.

Mit Wolfgang Müller

 

Do., 1. Juni 2006, 19.30 h:

„In Vino Literas“ - Die Rose sprach

(im Rahmen der Eltviller Rosentage). Mit der Salongesellschaft und Christiane Nägler mehr...

 

Mi., 17. Mai 2006, 19.30 h:

Schellack in der Vinothek - Die Anfänge.

Mit Wolfgang Müller. Zu einer spannenden Zeitreise in die Anfänge der Schellack-Ära lud die Eltviller Vinothek in das Rosenkabinett auf der ersten Etage. Auf verschiedenen alten Grammophonen stellte der Schellack-Experte Wolfgang Müller die schönsten Beispiele typischer akustischer Schellack-Produktionen aus der Zeit von 1895 bis in die 20er Jahre vor, wie z.B. Enrico Caruso, Otto Reutter, Claire Waldorff u.v.a.
Müller hat nicht nur Kostproben seiner musikalischen Raritäten, sondern auch seines umfangreichen Wissens über die künstlerischen, historischen und technischen Hintergründe dargeboten. 

 

Do., 30. März 2006, 20.00 h:

Matthias Biber Herrmann Acoustic Folk & Blues in Concert

Louisiana Red, der Altmeister des schwarzen Blues, lobte den „Nager“ mit den Worten: „I was really having fun playing with you, Biber. You were right there with me“. Im Rahmen des Musikalischen Winters

 

Fr., 3. März und Sa., 4. März 2006, jeweils 20.00 h:

Wilhelm Hauffs "Fantasien im Bremer Ratskeller",

dargeboten vom Terzetto Bacchanale - Helmut Domes (Bariton), Horst Wilhelm (Klavier) und Gerhard Becker (Rezitation) mehr...

 

Sa., 4. Febr. 2006, 19.00 h:

Die Eltviller Vinothek lud (im Rahmen des Gutenberg-Winters 2006) zu einer Gutenberg-Weinprobe

mit Olaf Fuchs in den Hof Bechtermünz, eine der ältesten Druckstätten der Welt. Dort befindet sich heute das Weingut J. Koegler, Kirchgasse 5.

 

Do., 19. Jan. 2006, 19.30 h:

„In Vino Literas“ - Thema: Gutenberg

(im Rahmen des Gutenberg-Winters 2006). Mit der Salongesellschaft und Christiane Nägler.
 Die bürgerlichen Salons waren die intellektuellen Kulturorte in den Großstädten des 18. Jahrhunderts, in denen sich Aristokraten, Bürgerliche, Künstler, Christen und Juden trafen. Zusammen mit Christiane Nägler, Die Salongesellschaft, nahm die Eltviller Vinothek die Salontradition wieder auf und lud am Donnerstag, den 19. Januar 2006 im Rahmen des „Gutenberg-Winters“ zum Gespräch in das Rosenkabinett auf der ersten Etage.
Johannes Gutenberg, der Erfinder der Buchdruckkunst, lebte einige Jahre in Eltville. Hier ging er einige Zeit zur Schule. Seine Familie hatte hier ein Anwesen, wohin er sich zurückziehen konnte, wenn er wegen der Auseinandersetzungen mit den Zünften Mainz verlassen musste.
Über Gutenbergs weltverändernde Erfindung und seine Wirkungsgeschichte haben wir uns an diesem Abend unterhalten.
Eine kleine Weinprobe und Butterbrote – klassisch kalte Küche aus den Salons – sorgten für den Gaumenschmaus an diesem Abend.

Rheingau Echo vom 9. November 2006: Duo Vigoroso

Kammermusik im Rosenkabinett Publikum begeistert von Britta Roscher und Ulrich Schlosser

Eltville. (jh) Das Rosenkabinett in der Eltviller Vinothek bildete den gebührenden Rahmen für die Kammermusik für Flöte und Gitarre. Mit Britta Roscher (Querflöte) und Ulrich Schlosser (Gitarre) wurde die musikalische Saison in der Vinothek vor einem interessierten Publikum eröffnet.

Ulrich Bachmann, Betreiber der Vinothek, bezog seine Weinauswahl an diesem Abend - wie immer um die Ecke denkend – zunächst auf das Hauptinstrument des Abends, die Flöte, sowie dann auf den Namen des Künstlerduos, der den Weinen folgend von Duo Vigo“rosé“ über Duo Vigo“Ress“o bis hin zum – einem Vorschlag des inzwischen längst mitspielenden Publikums folgend - Duo VinoRosso auf verschiedenste Weise verballhornt wurde. Aus der Rheingauer „ Flöte“ wurde in der „Kappes“-Saison ein Wein des Weingutes „Kohl“haas gereicht. Im Hinblick auf drei Musikstücke aus der Klassik kredenzte man einen Riesling Classic. Einem Rosé aus dem Hause Ems-Post (vom „Post“horn zur -flöte) folgte - auf den Nachnamen des Gitarristen Ulrich „Schloss“er eingehend - ein „Schloss“ Reichartshausen Riesling Kabinett des jüngsten Neuzugangs der Eltviller Vinothek, des Weingutes Balthasar Ress.

Die ausgewählten Musikstücke des Duos stammten fast allesamt aus der feder von Komponisten, die auch Gitarre studiert haben. So unter anderem Francesco Molino und der noch lebende Carl Domeniconi sowie der "Mozart der Gitarre", Mauro Giuliani. Britta Roscher interpretierte die Stücke nicht nur hervorragend, auch ihre Moderationen waren pfiffig, schlagfertig, humorvoll und geistreich.

Höhepunkte des Abends waren zweifellos die letzten drei Stücke: Astor Piazzollas bekannten „Libertango“ hat man erst vor kurzem in der Vinothek mit der Besetzung Akkordeon und Klavier von Arte di Musica gehört. Nun wurde das Stück mit gänzlich anderen Instrumenten vorgetragen - ein höchst spannender Vergleich für diejenigen, die beim Tango-Abend dabei waren. Ü berraschend war, daß dieses freiheitsbeschwörende Stück auch in der kammermusikalischen Instrumentierung nichts an Intensität einbüßte. Und was Britta Roscher und Ulrich Schlosser aus ihren Instrumenten herauszuholen vermochten, verblüffte das Publikum dann endgültig beim spanisch gefärbten furiosen Reißer „Entr'Acte“ des französischen Komponisten Jacques Ibert. Getoppt nur noch von den beiden fetzigen Candomberos des erst 1957 geborenen Argentiniers Maximo Diego Pujol, bei dem Schlosser seine Gitarre gleichzeitig als Perkussionsinstrument einsetzte.

Wer hatte vor diesem Konzert geahnt, zu was Querflöte und Gitarre zusammen klanglich imstande sind, wenn sie nur so gekonnt und inbrünstig gespielt werden wie von diesen beiden Künstlern. Natürlich wurden diese nicht ohne Zugaben entlassen.

Admiral Nelson trifft Lady Hamilton. Pralinen & Wein

Lassen Sie sich berauschen von feinsten Pralinen aus Handarbeit und erlesenen Weinen. Erfahren Sie selbst, ob dies eine unwiderstehliche Kombination ist.
Keine Frage: Sie werden außergewöhnliche Pralinen-Kreationen und wunderbare Weine probieren.
Nach einer perlenden Begrüßung werden Sie von der bekannten Wiesbadener Pralinen-Manufaktur Kunder und der Eltviller Vinothek durch die verschiedensten Geschmackserlebnisse geführt.
Veranstaltung war am Fr., 20. Okt. 2006, 20 Uhr

Presseartikel aus dem Wiesbadener Kurier vom 23.10.2006: Im Rosenkabinett treffen sich Sahnetrüffel und Grauburgunder - Eltviller Vinothek testet Kombination von Wein und Pralinen http://www.wiesbadener-kurier.de/region/objekt.php3?artikel_id=2573374

Presseartikel aus dem Wiesbadener Tagblatt vom 23.10.2006: Wenn die Schokolade die Rebe küsst - Verkostung der etwas anderen Art in der Eltviller Vinothek: Pralinen und edle Weine http://www.wiesbadener-tagblatt.de/region/objekt_r.php3?artikel_id=2572537

"Der Tango ist ein trauriger Gedanke, den man tanzen kann..."

Unter diesem Motto ging es am Freitag, den 22. September um 20 Uhr in der Eltviller Vinothek, Rheingauer Straße 38 um den wohl umstrittendsten, weil unverblümt erotischen Gesellschaftstanz, der entstanden ist aus dem sozialen Brennpunkt "Buenes Aires" in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

An diesem Abend erwartete das Publikum eine faszinierende Zeitreise durch die Geschichte des Tango, erzählt vom bekannten TV-Moderator Nick Benjamin und musikalisch dargeboten von Deutschlands Topinterpreten des Akkordeons, dem Duo Arte di Musica - Annegret Cratz und Thomas Rohoska.

In der ersten Hälfte wurden traditionelle Tanztangos virtuos gespielt: Olé Guapa, La Cumparsita, sogar ein Tango von Isaac Albeniz sowie von Leroy Anderson waren dabei. Nick Benjamin erzählte zwischen den musikalischen Beiträgen, wie der Tango entstanden ist; er rezitierte Texte, gab ein Bild der Situation der Menschen in Buenos Aires, erzählte, wie der Tango um die ganze Welt ging.

Die zweite Hälfte widmete sich Astor Piazzolla, dem genialen Begründer des Tango Nuevo, der den Tango erneuert hat durch die Einarbeitung von Jazz-Elementen und die Verwendung von ungewöhnlichen Instrumenten und Harmonien, wobei er sowohl Elemente der Klassik als auch der argentinischen Folklore integrierte und mit Einflüssen aus der Neuen Musik wie der Zwölftonmusik experimentierte.

Veranstaltungen waren am Freitag, 22. Sept. 2006 und Freitag, 8. Dez. 2006, jeweils 20.00 h

Presseartikel aus dem Wiesbadener Kurier vom 27. Sept. 2006 "Trauriger Gedanke, den man tanzen kann" - Huldigung an den Tango in Vinothek http://www.wiesbadener-kurier.de/region/objekt.php3?artikel_id=2541589

Presseartikel vom 28. Sept. 2006 "Tango mal, fröhlich mal melancholisch - 'Blaue Stunde des Tango' in der Eltviller Vinothek"

„In Vino Literas“ - Die Rose sprach

Mit der Salongesellschaft und Christiane Nägler.

Rosen haben in Eltville eine lange Geschichte. Rosen aus Eltville waren angesehen und begehrt. Im ausgehenden 19. Jahrhundert lieferten Eltviller Rosenzüchter dornige Schönheiten bis an den Zarenhof nach St. Petersburg.
Kulturgeschichtliche und historische Hintergründe über die Rose stehen an diesem Abend im Fokus, ebenso botanische und symbolische Aspekte der stolzesten aller Blumen. Gespickt wird dieser Ausflug mit Gedichten und Märchen rund um die Rose, der am häufigsten in der Dichtkunst verewigten Blume, und anschließenden Gesprächen.
Zusammen mit Christiane Nägler, Die Salongesellschaft, lud die Eltviller Vinothek im Rahmen der „Eltviller Rosentage“ zum Gedankenaustausch in das Rosenkabinett auf der ersten Etage der Eltviller Vinothek.
Eine kleine Weinprobe und Butterbrote – klassisch kalte Küche aus den Salons – sorgten für den Gaumenschmaus an diesem Abend.

Veranstaltung war am Do., 1. Juni 2006, 19.30 h

Wilhelm Hauffs "Fantasien im Bremer Ratskeller"

Wilhelm Hauffs "Fantasien im Bremer Ratskeller", dargeboten vom Terzetto Bacchanale - Helmut Domes (Bariton), Horst Wilhelm (Klavier) und Gerhard Becker (Rezitation)

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Es war einer der Höhepunkte unserer Saison: Am Fr., den 3. und Sa., den 4. März jeweils um 20 Uhr spielte das kultige "Terzetto Bacchanale" Wilhelm Hauffs "Phantasien im Bremer Ratskeller".

Der Bremer Ratskeller bietet das weltweit größte Sortiment deutscher Weine. Sein Keller diente von Anfang an der Lagerung und dem Ausschank von Wein. An den Wänden im sog. Hauff-Saal hat der Maler Max Slevogt Episoden aus Hauffs berühmten "Phantasien im Bremer Ratskeller" verewigt. Der Dichter Wilhelm Hauff war 1826 in Bremen. Im Ratskeller hat er seinen Kummer über eine unerwiderte Liebe zu einer Bremerin im Wein ertränkt. Daraus sind dann die "Phantasien im Bremer Ratskeller" entstanden.

Der Bremer Ratskeller ist jetzt 600 Jahre alt geworden. Dies war Anlass genug für das Rheingauer Trio Helmut Domes (Bariton), Horst Wilhelm (Klavier) und Gerhard Becker (literarischer und historischer Lotse), Hauffs Weinnovelle szenisch umzusetzen und an zwei Abenden in einer Erstaufführung in der Eltviller Vinothek aufzuführen.

Die Aufführung wurde wie gewohnt umrahmt von einer Weinprobe.

Veranstaltungen waren am Fr., 3. und Sa., 4. März 2006, jeweils 20.00 h

"Der Tango ist ein trauriger Gedanke, den man tanzen kann..."


Unter diesem Motto ging es am Freitag, den 22. September um 20 Uhr in der Eltviller Vinothek, Rheingauer Straße 38 um den wohl umstrittendsten, weil unverblümt erotischen Gesellschaftstanz, der entstanden ist aus dem sozialen Brennpunkt "Buenes Aires" in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

An diesem Abend erwartete das Publikum eine faszinierende Zeitreise durch die Geschichte des Tango, erzählt vom bekannten TV-Moderator Nick Benjamin und musikalisch dargeboten von Deutschlands Topinterpreten des Akkordeons, dem Duo Arte di Musica - Annegret Cratz und Thomas Rohoska.

In der ersten Hälfte wurden traditionelle Tanztangos virtuos gespielt: Olé Guapa, La Cumparsita, sogar ein Tango von Isaac Albeniz sowie von Leroy Anderson waren dabei. Nick Benjamin erzählte zwischen den musikalischen Beiträgen, wie der Tango entstanden ist; er rezitierte Texte, gab ein Bild der Situation der Menschen in Buenos Aires, erzählte, wie der Tango um die ganze Welt ging.

Die zweite Hälfte widmete sich Astor Piazzolla, dem genialen Begründer des Tango Nuevo, der den Tango erneuert hat durch die Einarbeitung von Jazz-Elementen und die Verwendung von ungewöhnlichen Instrumenten und Harmonien, wobei er sowohl Elemente der Klassik als auch der argentinischen Folklore integrierte und mit Einflüssen aus der Neuen Musik wie der Zwölftonmusik experimentierte.
Presseartikel aus dem Wiesbadener Kurier vom 27. Sept. 2006 "Trauriger Gedanke, den man tanzen kann" - Huldigung an den Tango in Vinothek
Wiesbadener Kurier, Presseartikel vom 28. Sept. 2006 "Tango mal, fröhlich mal melancholisch - 'Blaue Stunde des Tango' in der Eltviller Vinothek"